Nürburgring – Mühlner Motorsport zeigt beim KW 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen seine gesamte Bandbreite: Der Porsche 911 GT3 R #123 fährt auf einen starken sechsten Gesamtrang und Platz drei der SP9 Pro-Am. Gleichzeitig kämpft die #904 bis zur letzten Runde um das Cup-2-Podium und wird Vierter.
Sechs Stunden Nordschleife, 1,5-fache Punkte in der Porsche Endurance Trophy und ein großes Starterfeld: NLS7 am 1. August war eines der wichtigsten Rennen der zweiten Saisonhälfte.
Für Mühlner Motorsport stand dabei nicht nur der Kampf um die Cup-2-Meisterschaft auf dem Programm. Mit dem Porsche 911 GT3 R Evo26 #123 brachte das Team auch sein internationales GT3-Programm zurück auf die Nürburgring-Nordschleife.
Martin Rump, Ben Bünnagel und Noah Nagelsdiek starteten mit der #123 von Gesamtrang 13 und etablierten sich im Verlauf des Sechs-Stunden-Rennens dauerhaft in den Top Ten. Mit konstantem Tempo, sauberer Strategie und präziser Arbeit in der Box kämpfte sich das Trio immer weiter nach vorne.
Vor der letzten Runde lag die #123 mitten im Kampf um Platz fünf. Am Ende überquerte der Mühlner-Porsche auf einem hervorragenden sechsten Gesamtrang die Ziellinie und sicherte sich gleichzeitig Platz drei in der SP9 Pro-Am. Nach 41 Rennrunden betrug die Gesamtfahrzeit 6:10:08,120 Stunden.
Parallel dazu ging es für die #904 um besonders wertvolle Punkte in der Porsche Endurance Trophy Nürburgring. Wegen der verlängerten Sechs-Stunden-Distanz wurde NLS7 mit dem Faktor 1,5 gewertet. Nico Bastian, Joshua Bednarski, Tim Scheerbarth und Ivan Peklin teilten sich den Porsche 911 GT3 Cup.
Nach sechs Stunden entwickelte sich der Kampf um den letzten Cup-2-Podiumsplatz zu einem echten Sprint bis zur Zielflagge. Nico Bastian setzte die drittplatzierte #901 in der Schlussphase massiv unter Druck. Nach 40 absolvierten Runden fehlten der #904 lediglich 1,587 Sekunden auf Rang drei. Damit beendete Mühlner Motorsport NLS7 auf Platz vier der Cup-2-Klasse und Gesamtrang 17.
Das Ergebnis unterstreicht gleichzeitig, wie eng der Wettbewerb in Cup 2 geworden ist. Beim 1,5-fach gewerteten Lauf konnten sich die direkten Konkurrenten wichtige Zusatzpunkte sichern, weshalb für Mühlner Motorsport in den verbleibenden Saisonrennen jeder einzelne Zähler an Bedeutung gewinnt.
Der Renntag liefert aber auch eine klare sportliche Botschaft: Mühlner Motorsport kann auf der Nordschleife gleichzeitig auf zwei Ebenen um Spitzenpositionen kämpfen – mit dem 911 GT3 R im Gesamtklassement und mit dem 911 GT3 Cup in einem der härtesten Markenpokal-Felder des Langstreckensports.
Der Blick richtet sich nun auf den September. Dann warten innerhalb kürzester Zeit zwei weitere NLS-Rennen – und damit die nächste große Punktejagd im Kampf um die Porsche Endurance Trophy Nürburgring.







