#904 erkämpft Platz zwei und bleibt an der Spitze der Porsche Endurance Trophy – #123 mit starker Performance trotz unglücklicher Rennphasen – Quirós und Sieber absolvieren erfolgreich ihr Permit-Programm im Cayman #999
Nürburgring, 12. September 2026 – Drei gestartete Porsche, drei Fahrzeuge im Ziel und wichtige Fortschritte bei allen drei Programmen: Mühlner Motorsport zieht nach NLS8 auf der Nürburgring-Nordschleife eine positive Bilanz. Besonders im Fokus stand der Porsche 911 GT3 Cup #904, mit dem Nico Bastian gemeinsam mit Joshua Bednarski und Tim Scheerbarth wichtige Punkte im Kampf um die Porsche Endurance Trophy Nürburgring sammelte.
Mit Platz zwei in Cup 2 verteidigte Mühlner Motorsport die Tabellenführung. Vor dem zweiten Teil des Doubleheaders am Sonntag ist die Ausgangslage allerdings denkbar knapp: Nach vorläufiger Berechnung liegt die #904 nur noch 1,5 Punkte vor der #900 von BLACK FALCON Team ZIMMERMANN.
Damit ist für NLS9 alles angerichtet.
#904: Platz zwei und weiterhin Tabellenführer
Für Nico Bastian, Joshua Bednarski und Tim Scheerbarth stand bei NLS8 von Beginn an ein Ziel über allen anderen: möglichst viele Punkte für die Meisterschaft einzufahren.
Nach vier intensiven Rennstunden brachte das Trio den Porsche 911 GT3 Cup #904 auf Platz zwei in Cup 2 ins Ziel. 27 Runden absolvierte der Mühlner-Porsche, am Ende fehlten 30,292 Sekunden zum Klassensieg. Gleichzeitig musste die Mannschaft bis zum Schluss konzentriert bleiben: Gerade einmal 1,130 Sekunden trennten die #904 im Ziel vom drittplatzierten Cup-Porsche.
Damit bleibt Mühlner Motorsport vor NLS9 an der Spitze der Cup-2-Teamwertung.
Für die Besetzung der #904 hat der Meisterschaftskampf dabei eine besondere Geschichte.
Joshua Bednarski und Tim Scheerbarth waren zu Beginn der Saison selbst auf Meisterschaftskurs. Zwei Unfälle im weiteren Saisonverlauf warfen ihre eigenen Titelambitionen jedoch entscheidend zurück. Entsprechend klar ist nun die Rollenverteilung innerhalb der Mannschaft: Beide stellen ihre Erfahrung und ihren Speed in den Dienst des Teams und unterstützen Nico Bastian, der weiterhin um den Titel kämpft.
Das macht die #904 für die entscheidende Phase der Saison zu einem starken Gesamtpaket. Drei schnelle Nordschleifen-Piloten verfolgen ein gemeinsames Ziel.
Nach NLS8 wird die Situation an der Tabellenspitze noch enger. Auf Basis des aktuellen Rennergebnisses und der bislang veröffentlichten PETN-Punktetabelle führt Mühlner Motorsport mit der #904 nach vorläufiger Berechnung mit 90,5 Punkten vor der #900 mit 89 Punkten.
1,5 Punkte Vorsprung – vor weiteren vier Stunden Nordschleife am Sonntag.
Viel enger könnte die Ausgangslage kaum sein.
#123: Starke Pace – Rennverlauf verhindert besseres Ergebnis
Auch der Porsche 911 GT3 R #123 zeigte bei NLS8 eine starke Vorstellung.
Martin Rump, Ben Bünnagel und Noah Nagelsdiek brachten den GT3-Porsche nach 27 Runden auf Gesamtrang zehn und Platz fünf in der SP9 Pro-Am ins Ziel.
Das reine Ergebnis erzählt dabei nur einen Teil der Geschichte.
Über weite Strecken zeigte die #123 eine überzeugende Pace und bestätigte damit die Performance der vergangenen NLS-Rennen. Im Rennverlauf hatte die Mannschaft allerdings mehrfach Pech mit Gelb- und Code-60-Phasen. Die Neutralisierungen trafen die #123 zu ungünstigen Zeitpunkten und kosteten Zeit beziehungsweise strategische Möglichkeiten, die sich in einem derart engen GT3-Feld nur schwer wieder zurückholen lassen.
Ein noch besseres Ergebnis war deshalb trotz einer insgesamt starken Performance nicht möglich.
Für Mühlner Motorsport überwiegt dennoch das Positive: Das Fahrzeug funktionierte, die Fahrer zeigten erneut konkurrenzfähigen Speed und die #123 erreichte zum Abschluss der vier Stunden einen Platz in den Top Ten des Gesamtklassements.
Damit geht das Team auch mit dem GT3 R zuversichtlich in NLS9.
#999: Mission Permit erfolgreich absolviert
Eine völlig andere Aufgabe hatte der Porsche 718 Cayman GT4 #999.
Für Amadeo Quirós und Sascha Sieber stand bei NLS8 nicht das Klassenergebnis im Mittelpunkt. Beide nutzten das Rennen, um die notwendigen Nordschleifen-Kilometer für den nächsten Schritt ihrer DMSB Permit Nordschleife zu sammeln.
Der Cayman wurde dafür entsprechend der Permit-B-Regularien mit reduzierter Leistung eingesetzt. Das Ziel war deshalb klar definiert: sauber fahren, Erfahrung sammeln, die vorgeschriebenen Bedingungen erfüllen und das Auto sicher ins Ziel bringen.
Genau das gelang.
Quirós und Sieber absolvierten mit der #999 22 Rennrunden und erreichten gemeinsam die Zielflagge. Damit hatten beide über die vier Stunden reichlich Gelegenheit, weitere wertvolle Erfahrung im realen NLS-Verkehr zu sammeln.
Vorbehaltlich der formalen Bestätigung sollten damit die notwendigen Voraussetzungen für den nächsten Permit-Schritt erfüllt sein.
Und das eröffnet bereits für Sonntag eine besonders interessante Perspektive.
NLS9: Der Cayman darf die Muskeln spielen lassen
Wenn die Permit A für Quirós und Sieber wie erwartet bestätigt wird, verändert sich die Aufgabe der #999 bei NLS9 grundlegend.
Nach dem bewusst eingebremsten Permit-B-Einsatz am Samstag kann der Porsche 718 Cayman GT4 am Sonntag ohne die entsprechende Leistungsreduzierung des Permit-B-Programms eingesetzt werden.
Für beide Fahrer beginnt damit der nächste Abschnitt ihrer Nordschleifen-Ausbildung.
Am Samstag ging es in erster Linie darum, sicher und kontrolliert Kilometer zu sammeln. Bei NLS9 können Quirós und Sieber das Potenzial des Cayman deutlich stärker nutzen und ihre Erfahrung vom ersten Renntag unmittelbar in den zweiten Lauf übertragen.
Genau diese Entwicklung gehört zur Philosophie des Mühlner-Programms: Fahrer nicht einfach auf die Nordschleife zu schicken, sondern sie Schritt für Schritt an Geschwindigkeit, Verkehr und Anforderungen dieser außergewöhnlichen Strecke heranzuführen.
Drei Ziele erreicht – und am Sonntag geht es von vorne los
Nach dem ersten Teil des Doubleheaders kann Mühlner Motorsport deshalb mit einer positiven Bilanz in den Samstagabend gehen.
Die #904 holt Platz zwei, sammelt wichtige Punkte und verteidigt die Tabellenführung in Cup 2.
Die #123 bestätigt mit einer starken Performance und Gesamtrang zehn erneut ihr Potenzial im GT3-Feld, auch wenn ungünstige Gelb- und Code-60-Phasen ein noch besseres Resultat verhinderten.
Und die #999 bringt Amadeo Quirós und Sascha Sieber nach 22 wichtigen Permit-Runden sicher ins Ziel.
Doch der Doubleheader ist erst zur Hälfte absolviert.
Bereits am Sonntag beginnt mit NLS9 alles wieder bei null.
Für Martin Rump, Ben Bünnagel und Noah Nagelsdiek bietet sich mit der #123 die nächste Gelegenheit, die Performance des Porsche 911 GT3 R in ein entsprechendes Ergebnis umzusetzen.
Für Quirós und Sieber soll nach erfolgreichem Abschluss des Permit-B-Programms der nächste Schritt mit dem Cayman #999 folgen.
Und für Nico Bastian, Joshua Bednarski und Tim Scheerbarth wird es im Porsche #904 richtig ernst.
1,5 Punkte trennen Mühlner Motorsport nach vorläufiger Berechnung von seinem härtesten Verfolger. Vier weitere Rennstunden stehen bevor.
Bednarski und Scheerbarth haben ihre eigenen Titelchancen eingebüßt – jetzt werfen sie gemeinsam mit Bastian alles in die Waagschale, um die Meisterschaft für Mühlner Motorsport nach Hause zu bringen.
Drei Porsche im Ziel. Tabellenführung verteidigt. Permit-Mission erfüllt. GT3 R in den Top Ten.
Und morgen geht der Kampf weiter.

