Conrad Tox Leveau, Martin Rump und Joshua Bednarski gewinnen mit dem Porsche 911 GT3 Cup #921 die 24 Stunden von Barcelona und sichern Mühlner Motorsport gleichzeitig den Titel in der Michelin 24H SERIES European Series. Beim 61. 24-Stunden-Rennen der Teamgeschichte werden Erfahrung, Zuverlässigkeit und akribische Vorbereitung zum Schlüssel des Erfolgs.
Barcelona, 20. September 2026 – Was für ein Saisonabschluss für Mühlner Motorsport: Nach 24 Stunden intensiven Langstreckensports auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya überquert der Porsche 911 GT3 Cup #921 als Sieger seiner Klasse die Ziellinie. Conrad Tox Leveau, Martin Rump und Joshua Bednarski gewinnen die 24H Barcelona 2026 – und krönen Mühlner Motorsport gleichzeitig zum Meister der 992-Klasse der Michelin 24H SERIES European Series.
Es ist der perfekte Abschluss einer Saison, in der Mühlner Motorsport von Beginn an zu den bestimmenden Mannschaften der Klasse gehörte. Nach Siegen in Mugello und Spa-Francorchamps folgt beim großen 24-Stunden-Finale in Barcelona der dritte Saisonerfolg – und mit ihm die Meisterschaft.
Doch der Sieg von Barcelona ist mehr als das Ergebnis der letzten 24 Stunden. Er ist das Resultat wochenlanger Vorbereitung, konsequenter Arbeit und der Erfahrung aus mittlerweile mehr als sechs Jahrzehnten Motorsport.
Vor allem aber ist er ein Erfolg der gesamten Mannschaft.
Immer in Schlagdistanz
Schon im Qualifying zeigte die #921, dass sie in Barcelona um den Sieg kämpfen kann. Leveau, Rump und Bednarski stellten den Porsche in die erste Startreihe der 992-Klasse und schufen damit eine hervorragende Ausgangsposition für das längste Rennen der Saison.
Von Beginn an hielt sich Mühlner in der Spitzengruppe.
Über 24 Stunden wechselten Rennsituationen, Strategien und Abstände immer wieder. Ein frühes Problem warf die #921 zunächst zurück, später musste die Mannschaft zusätzlich auf einen Reifenschaden reagieren. Doch zu keinem Zeitpunkt verlor das Team sein eigentliches Ziel aus den Augen.
Statt einem festen Plan hinterherzufahren, passten die Ingenieure die Strategie immer wieder an den tatsächlichen Rennverlauf an. Die Mechaniker arbeiteten die Stopps präzise ab, während die Fahrer auf der Strecke konstant schnelle Rundenzeiten lieferten und das Auto gleichzeitig für die lange Distanz schonten.
Genau das ist Langstreckensport.
Nicht jeder Rennabschnitt läuft perfekt. Entscheidend ist, wie eine Mannschaft darauf reagiert.
Und Mühlner reagierte.
Runde für Runde arbeitete sich die #921 wieder nach vorne. Als am Sonntagmorgen die entscheidende Phase des Rennens begann, war der Porsche dort, wo er sein musste: in unmittelbarer Schlagdistanz zur Führung.
Aus Vorbereitung wird Performance
In den letzten Stunden zahlte sich aus, woran die Mannschaft bereits lange vor der Reise nach Barcelona gearbeitet hatte.
Ein 24-Stunden-Rennen beginnt für Mühlner Motorsport nicht mit dem Startsignal am Samstag. Es beginnt Wochen vorher in der Werkstatt.
Jedes Bauteil wird kontrolliert, Abläufe werden vorbereitet, mögliche Rennsituationen durchgespielt. Ingenieure arbeiten an Set-up und Strategie, Mechaniker bereiten das Fahrzeug auf die außergewöhnlichen Belastungen eines Tag-und-Nacht-Rennens vor. Fahrerwechsel, Reifen, Kraftstoff, Boxenstopps und Arbeitsabläufe müssen ineinandergreifen.
Denn über 24 Stunden summiert sich jedes Detail.
In Barcelona wurde genau diese Vorbereitung zum entscheidenden Faktor.
Während die drei Fahrer die #921 konstant auf höchstem Niveau bewegten, arbeitete die Mannschaft in der Box daran, aus der guten Ausgangsposition eine Siegchance zu machen. Strategie und Boxenstopps brachten Mühlner immer näher an die Spitze.
Zwei Stunden vor Rennende war aus dem langen Kampf über Tag und Nacht schließlich ein Sprint um den Sieg geworden.
Nun musste auch auf der Strecke die Entscheidung fallen.
Leveau übernimmt die Führung
In der Schlussphase saß Conrad Tox Leveau am Steuer der #921. Nach fast einem kompletten Tag Renndistanz schloss er die verbleibende Lücke zur Spitze.
Dann kam der entscheidende Moment.
Leveau setzte sich auf der Strecke durch, übernahm die Führung und begann unmittelbar danach, sich abzusetzen. Aus wenigen Sekunden wurden mehrere Sekunden, anschließend wuchs der Vorsprung weiter.
Es war die Vollendung dessen, was die gesamte Mannschaft über viele Stunden vorbereitet hatte.
Die Fahrer hatten die #921 im Rennen gehalten.
Die Ingenieure hatten die richtigen Entscheidungen getroffen.
Die Mechaniker hatten das Auto zuverlässig durch die Nacht gebracht.
Und nun lag Mühlner Motorsport in Führung.
In der letzten Phase ging es darum, genau das zu tun, was über 24 Stunden vielleicht am schwierigsten ist: konzentriert zu bleiben, keine unnötigen Risiken mehr einzugehen und die geleistete Arbeit sicher ins Ziel zu bringen.
Nach 24 Stunden war es geschafft.
Sieg für Mühlner Motorsport bei den 24H Barcelona.
Drei Fahrer, ein Ziel
Conrad Tox Leveau, Martin Rump und Joshua Bednarski lieferten dabei genau die Leistung, die ein erfolgreiches 24-Stunden-Rennen verlangt.
Alle drei waren schnell. Alle drei waren konstant. Und alle drei stellten ihre individuelle Performance in den Dienst des gemeinsamen Ziels.
Auf einer Strecke mit permanentem Überrundungsverkehr und stark unterschiedlichen Fahrzeuggeschwindigkeiten ist gerade diese Kombination entscheidend. Über 24 Stunden geht es nicht darum, jede einzelne Runde wie ein Qualifying zu fahren. Es geht darum, schnell zu sein, wenn Geschwindigkeit benötigt wird, das Material zu schützen, wenn es darauf ankommt, und auch nach vielen Stunden die Konzentration zu behalten.
Leveau, Rump und Bednarski setzten genau das um.
Damit gaben sie den Ingenieuren an der Boxenmauer gleichzeitig die Freiheit, strategisch zu arbeiten. Ein schnelles Auto allein gewinnt kein 24-Stunden-Rennen. Erst wenn Fahrer, Technik und Strategie als Einheit funktionieren, entsteht die Möglichkeit, am Sonntag ganz oben zu stehen.
In Barcelona funktionierte diese Einheit.
Zuverlässigkeit ist kein Zufall
Für Mühlner Motorsport besitzt dieser Sieg deshalb eine besondere Bedeutung.
Barcelona war das 61. 24-Stunden-Rennen der Teamgeschichte.
Die Erfahrungen aus 60 zuvor bestrittenen 24-Stunden-Rennen weltweit flossen in die Vorbereitung des Porsche #921 ein. Daytona, Nürburgring, Spa-Francorchamps, Dubai, Barcelona und weitere internationale Langstreckenrennen haben über viele Jahre ein Wissen entstehen lassen, das sich nicht durch Theorie ersetzen lässt.
Denn ein 24-Stunden-Rennen stellt andere Anforderungen als nahezu jede andere Motorsportdisziplin.
Es geht um Geschwindigkeit – aber genauso um Zuverlässigkeit.
Es geht um Performance – aber genauso um Präzision.
Und es geht darum, auch nach 20 oder 22 Stunden noch die gleichen Standards einzuhalten wie zu Beginn des Rennens.
In Barcelona wurde die #921 mit Problemen konfrontiert. Trotzdem blieb das Auto konkurrenzfähig. Die Mannschaft reagierte, statt Zeit mit dem zu verlieren, was bereits passiert war.
Diese Mentalität gehört für Mühlner Motorsport zum Langstreckensport.
Zuverlässigkeit ist kein Zufall. Sie wird vorbereitet.
Aus dem Sieg wird die Meisterschaft
Mit dem Erfolg in Barcelona krönt Mühlner Motorsport gleichzeitig eine außergewöhnliche Saison in der Michelin 24H SERIES European Series.
Der Weg zum Titel begann bereits beim Saisonauftakt. Mühlner gewann in Mugello, siegte anschließend auch in Spa-Francorchamps und sammelte über die weiteren Saisonrennen hinweg die Punkte, die beim Finale noch alle Möglichkeiten offenhielten.
Vor Barcelona war die Aufgabe klar: Die Mannschaft musste ihr eigenes Rennen fahren, möglichst viele Punkte holen und bis zum Ende kämpfen.
Genau das tat sie.
Während sich die Meisterschaftssituation im Laufe der 24 Stunden immer wieder veränderte, konzentrierte sich Mühlner ausschließlich auf die eigene Aufgabe.
Nicht rechnen. Nicht verwalten.
Rennen fahren.
Und gewinnen.
Mit dem dritten Saisonsieg sichert sich Mühlner Motorsport schließlich auch die Meisterschaft in der 992-Klasse der Michelin 24H SERIES European Series 2026. Der offizielle Endstand weist für die #921 174 Meisterschaftspunkteaus.
Damit endet eine Saison, die mit einem Sieg begann, mit einem Sieg – und mit dem Titel.
Der 61. Einsatz wird zu einem ganz besonderen
Für eine Mannschaft mit jahrzehntelanger Erfahrung im internationalen Langstreckensport ist jedes 24-Stunden-Rennen eine neue Herausforderung.
Trotzdem wird Barcelona 2026 einen besonderen Platz in der Geschichte von Mühlner Motorsport einnehmen.
Das 61. 24-Stunden-Rennen.
Drei Fahrer, die über die komplette Distanz eine starke Leistung zeigen.
Ein Porsche, der trotz der enormen Belastungen bis zum Ende konkurrenzfähig bleibt.
Eine Mannschaft, die Rückschläge wegsteckt und das Rennen mit Strategie und präziser Arbeit in ihre Richtung dreht.
Der Sieg.
Und die Meisterschaft.
Genau für solche Rennen betreibt Mühlner Motorsport Langstreckensport.
Von Barcelona nach Kyalami
Und nach dem 61. 24-Stunden-Rennen ist vor dem 62.
Bereits im Januar wartet die nächste außergewöhnliche Aufgabe. Vom 8. bis 10. Januar 2027 führt die Michelin 24H SERIES erstmals nach Südafrika zum neuen 24H Kyalami.
Mühlner Motorsport bereitet dafür ein umfangreiches Programm vor und plant Einsätze mit dem Porsche 911 GT3 R der Generation 992 sowie mit Porsche 911 GT3 Cup. Für das Rennen werden derzeit Fahrer-Line-ups zusammengestellt.
Die Premiere in Kyalami ist dabei genau die Art von Herausforderung, die zu Mühlner Motorsport passt: ein internationales 24-Stunden-Rennen, eine anspruchsvolle Strecke und eine Aufgabe, bei der Erfahrung, Vorbereitung und Zuverlässigkeit entscheidend sein werden.
Die Erfahrungen aus Barcelona werden deshalb unmittelbar in die Vorbereitung des nächsten 24-Stunden-Projekts einfließen.
2027: Die nächste Saison wartet bereits
Auch darüber hinaus laufen die Planungen für 2027.
Nach Kyalami beginnt im März die neue Saison der Michelin 24H SERIES European Series. Mugello, Spa-Francorchamps, der Red Bull Ring, Paul Ricard und erneut das 24-Stunden-Finale in Barcelona bilden das internationale Langstreckenprogramm.
Parallel dazu bleibt der Nürburgring eine zweite zentrale Säule des Mühlner-Programms. NLS, 24h Qualifiers und das 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife stehen auch 2027 im Fokus der Mannschaft.
Für Mühlner Motorsport bedeutet der Erfolg von Barcelona deshalb keinen Abschluss.
Er ist vielmehr die Bestätigung eines Weges, der seit Jahrzehnten verfolgt wird.
Fahrzeuge akribisch vorbereiten. Fahrer entwickeln und zusammenbringen. Rennen strategisch lesen. Auch unter größtem Druck präzise arbeiten. Und ein schnelles Auto zuverlässig bis zur Zielflagge bringen.
In Barcelona hat genau diese Philosophie zum Sieg und zur Meisterschaft geführt.
Jetzt richtet sich der Blick nach vorne.
Conrad Tox Leveau, Martin Rump und Joshua Bednarski gewinnen die 24H Barcelona.
Mühlner Motorsport ist Meister der 992-Klasse der Michelin 24H SERIES European Series 2026.
Dritter Saisonsieg. 61. 24-Stunden-Rennen. Sieg und Meisterschaft.
Und die nächste Herausforderung wartet bereits.
ENDURANCE IS OUR PASSION.

